01

Bestimmung

Hier geht es um Taeniopygia castanotis, den australischen Zebrafinken; ältere Quellen fassen ihn unter Taeniopygia guttata zusammen. Normalmännchen haben orange Wangen, gebänderte Kehle und gefleckte kastanienbraune Flanken. Mutationen können diese Merkmale verdecken.

02

Männchen & Weibchen

Normalhennen fehlen männliche Wangen- und Flankenzeichnung. Jungvögel mit dunklen Schnäbeln ähneln Hennen, manche Mutationen erschweren die Bestimmung. Alter, Mutationsgeschichte, männlichen Gesang und gesicherte Belege zusammen nutzen.

03

Natur & Verhalten

Sehr geselliger australischer Vogel trockenen offenen Landes, der auf günstiges Futterangebot reagiert. Frühe biologische Reife erlaubt keine ununterbrochene Zucht; Ruhe und Erholung müssen eingeplant werden.

04

Käfige & Volieren

Horizontalen Flugraum, sichere Sitzplätze und mehrere Futterstellen bereitstellen. Nestmaterial und eng stehende Kästen können selbst in vertrauten Kolonien Konflikte auslösen. Bei unklarer Elternschaft, Mobbing oder erschwertem Jungvogelzugang Paare trennen.

Käfige & VolierenLehrillustration
Käfige & Volieren · Lehrillustration
05

Ernährung & Fütterung

Natürlich überwiegend Grassamen, daneben unter anderem Insekten. Eine vielfältige passende Ration und angenommenes Aufzuchtfutter anbieten. Der Ruf als leicht züchtbar beweist nicht, dass jede reine Saatendiät vollständig ist.

Saaten
Insekten
Frisches Grün
06

Zucht

Beide Eltern versorgen Eier und Junge im gewölbten Nest. Zoo- und Museumszahlen sind ungefähre Beobachtungswerte. Junge verlassen unter Umständen das Nest vor verlässlicher Eigenaufnahme; elterliche Hilfe und selbständiges Fressen weiter prüfen.

07

Vergesellschaftung

Ein selbstsicheres produktives Paar kann ruhigere Astrilde stören und um Nistmaterial konkurrieren. Die Zucht nach dem kleinsten und zurückhaltendsten Mitbewohner ausrichten; eine eigene Unterkunft für dauerhaft Gejagte bereithalten.

Brutzeitplan

Den Vogel beobachten, nicht nur den Kalender. Zeitspannen dienen der Orientierung; Elternpflege und Futteraufnahme bestimmen den nächsten Schritt.

01

Gelegegröße

4–5 EierEier; nur Referenz
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Brutdauer

14–16 TageTage ab stetiger Bebrütung; nur Referenz
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Ausfliegen

14 TageTage nach dem Schlupf; nur Referenz
04

Selbstständige Futteraufnahme

Nicht gesichert

Ein allgemeingültiges Trennungsalter ist nicht festgelegt. Wiederholtes selbständiges Fressen und Trinken sowie einen stabilen Zustand bestätigen und elterliche Unterstützung weiter beobachten.

Referenzbeobachtungen garantieren keine Ergebnisse in Menschenobhut. Tatsächlichen Schlupf und Fütterung dokumentieren; Jungvögel nie allein wegen eines Datums trennen.

Quellen & Bildnachweise