Bestimmung
Das adulte Männchen hat kastanienbraunes Gefieder, violettblaue Wangen, blaue Stirn und Bürzel, eine schwarze Kehle und einen roten Schnabel. Das Weibchen ist deutlich blasser. Gemeint ist Granatina granatina, auch als Uraeginthus granatinus oder U. granatina veröffentlicht; sie unterscheidet sich vom Granatastrild Granatina ianthinogaster.
Männchen & Weibchen
Ausgefärbte Männchen zeigen kräftigere Wangen-, Stirn- und Kehlfarben; Weibchen haben blassere Wangen und deutlich weniger Schwarz an der Kehle. Jungvögel können blassen Weibchen ähneln: kein Geschlecht allein aus einem Jungvogelfoto ableiten. Belege und Unsicherheit zusammen mit dem Alter dokumentieren.
Natur & Verhalten
Eine Art des südlichen Afrikas aus trockenem Buschland und Dorngehölzen. Paare suchen Samen und kleine Insekten. Der natürliche, an Regen gebundene Brutverlauf legt keine Zuchtmonate für ein Zimmer in Jerusalem fest; Zucht, Mauser und Ruhe nach Zustand und eigenen Aufzeichnungen planen.
Käfige & Volieren
Einen geschützten Flugraum für ein verträgliches Paar mit Sichtschutz, vielfältigen Naturästen, sauberen niedrigen Futterstellen und freiem Flugraum planen. NFSS empfiehlt ausdrücklich nur ein Paar je Flugraum oder Voliere. Deine Käfigmaße 60 × 40 × 35 cm und eine Raumtemperatur von 24°C belegen allein keine langfristige Zuchteignung. Bedingungen an den Sitzplätzen prüfen, den Klimaanlagenstrahl meiden und eine ruhige Nacht erhalten; eine artspezifische Mindesttemperatur wird hier nicht festgelegt.
Ernährung & Fütterung
Eine abwechslungsreiche Kleinsaatenration mit sauberen samentragenden Gräsern, angenommenem Grünfutter und geeignetem Aufzuchtfutter anbieten. Vor Brutstimulation verlässliche Versorgung mit hygienisch gezüchteten Insekten passender Größe aufbauen; Fachberichte betonen ihre Bedeutung für die Aufzucht. Tatsächliche Aufnahme prüfen, statt Eifutter oder Ergänzungen als Insektenersatz anzusehen. Trinkwasser täglich wechseln, Tränken reinigen und feuchtes Futter vor Verderb entfernen. Dosierungen gehören zum aktuellen Etikett und zum vogeltierärztlichen Plan.
Zucht
Vor dem Angebot von Nistplätzen gegenseitige Akzeptanz beobachten. Unauffällige Stützen und geeignete saubere Gräser für ein überdachtes Nest mit seitlichem Eingang anbieten; das Paar baut und versorgt die Jungen. Erstes Ei, feste Bebrütung und tatsächlichen Schlupf getrennt erfassen. Ausfliegeangaben unterscheiden sich zwischen Freiland- und Haltungsberichten. Nach dem Nestverlassen die Elternfütterung weiter beobachten; keine Trennung nur nach Datum. Elternaufzucht zuerst einplanen: Japanische Mövchen erfüllen nicht automatisch den Futterbedarf dieser Art. Jede Ammenübergabe erfordert einen artspezifischen Plan und überprüfte Jungenfütterung.
Vergesellschaftung
Eine eigene Paarvoliere als Ausgangspunkt wählen. Territorialität und Unverträglichkeit gegenüber Artgenossen oder nahen Verwandten machen gemeinsame Zuchthaltung besonders mit deinen anderen Astrilden zu keiner sicheren Annahme. Mögliche Partner eng überwacht zusammenführen und sicher trennen können. Bei anhaltender Verfolgung, blockiertem Futterzugang oder Verletzungen abbrechen.
Brutzeitplan
Den Vogel beobachten, nicht nur den Kalender. Zeitspannen dienen der Orientierung; Elternpflege und Futteraufnahme bestimmen den nächsten Schritt.
Gelegegröße
2–5 EierEier; HaltungsreferenzBrutdauer
12–14 TageTage ab fester BebrütungAusfliegen
16–21 TageTage nach Schlupf; Berichte unterscheiden sichSelbstständige Futteraufnahme
Nicht gesichertEin verlässliches allgemeines Trennalter ist hier nicht festgelegt. Wiederholt selbständiges Fressen und Trinken sowie stabilen Zustand bestätigen und die fortgesetzte Elternpflege beobachten.
Referenzzeiträume sind keine Fristen. Biodiversity Explorer nennt Nestverlassen um Tag 16–18; NFSS beschreibt etwa drei Wochen. Keine Angabe rechtfertigt frühe Neststörung oder Trennung.
Quellen & Bildnachweise


