Bestimmung
Fein braun-hell gebänderter Fink mit pflaumenfarbener Stirn und beim Männchen dunklerem Scheitel und Kinn. Cherry Finch ist ein Alternativname; ältere Quellen nennen Aidemosyne modesta auch Neochmia modesta.
Männchen & Weibchen
Das adulte Männchen trägt einen pflaumenfarbenen Kinnfleck; die Henne hat ein helles Kinn und einen schmalen hellen Überaugenstreif. Bei Jungvögeln ist die Kopffarbe schwächer. Adultmerkmale erst bei entsprechendem Gefieder anwenden.
Natur & Verhalten
Ostaustralischer Grasfink mit vergleichsweise sanftem Ruf in der Haltung. Mobbing vermeiden: stilles Sitzen kann Sicherheit bedeuten, aber auch eingeschränkten Futterzugang oder Verdrängung aus Deckung verbergen.
Käfige & Volieren
Geschützte Flugvoliere mit feinen Naturästen und kleiner sicherer Nestdeckung bieten. Futter so platzieren, dass scheue Vögel kein fremdes Nestrevier durchqueren müssen; freie Wege zwischen allen Ressourcen erhalten.
Ernährung & Fütterung
NFSS empfiehlt verschiedene Saaten und Grün, zur Brut auch Ei- und Lebendfutter. Annahme vor der Eiablage prüfen und Feuchtfutter rechtzeitig entfernen. Geeignete Aufzuchtversorgung ist wichtiger als möglichst viele Zusätze.
Zucht
NFSS nennt gewöhnlich vier bis sechs weiße Eier und Schlupf nach etwa vierzehn Tagen. Beide brüten. Ausflug und Selbständigkeit wurden nicht bestätigt und bleiben beobachtungsbasiert, ohne erfundene Frist.
Vergesellschaftung
NFSS beschreibt die Art als friedlich; kleine scheue Vögel können dennoch Ziel energischer Nachbarn werden. Ein Brutpaar oder sorgfältig gewählte ruhige Begleiter und eine praktische Trennmöglichkeit vorsehen.
Brutzeitplan
Den Vogel beobachten, nicht nur den Kalender. Zeitspannen dienen der Orientierung; Elternpflege und Futteraufnahme bestimmen den nächsten Schritt.
Gelegegröße
4–6 EierEier; nur ReferenzBrutdauer
14 TageTage ab stetiger Bebrütung; nur ReferenzAusfliegen
Nicht gesichertIn den geprüften Quellen wurde keine verlässliche artspezifische Zahl bestätigt. Vögel beobachten und vor Eingriffen erfahrene Züchter oder einen vogelkundigen Tierarzt hinzuziehen.
Selbstständige Futteraufnahme
Nicht gesichertEin allgemeingültiges Trennungsalter ist nicht festgelegt. Wiederholtes selbständiges Fressen und Trinken sowie einen stabilen Zustand bestätigen und elterliche Unterstützung weiter beobachten.
Referenzbeobachtungen garantieren keine Ergebnisse in Menschenobhut. Tatsächlichen Schlupf und Fütterung dokumentieren; Jungvögel nie allein wegen eines Datums trennen.
Quellen & Bildnachweise

